MUSIK. MACHEN.
jan-napitupulu.de/musician Foto Katrin Arfmann @baroquine_photography IRGENDWANN.
MUSIK.
Ich habe früh angefangen — Gitarre, Singen, erste Songs, irgendwann auch erste Bühnen. Aber in meinem Umfeld war Musik nie wirklich da. Und so blieb sie zunächst nur ein Hobby. Ich habe mich stattdessen in anderen Bereichen spezialisiert: Informatikstudium, Spieleentwicklung, Produktverantwortung, Tech-Unternehmen. Ein gutes Leben, das ich nicht bereue.
Irgendwann war trotzdem klar, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. 2021 habe ich ernsthaft angefangen — Gesangsstudium, eigene Produktionen, echte Veröffentlichungen unter dem Namen Jan Marulam. Nicht weil mir das Leben fehlt, das ich vorher hatte. Sondern weil dieser Teil jetzt auch dazugehört.
Was ich dabei erkannt habe: Einen Song zu machen ist nicht so anders wie gute Software oder ein gutes Spiel zu bauen. Am Anfang steht eine Idee, die etwas meinen soll — und eine Story, die trägt. Dann kommt die Arbeit: Konzept, Struktur, Iteration, Produktion. Und am Ende muss das Ding raus in die Welt, mit Plan und mit der Bereitschaft, zwanzig Dinge zu streichen, damit drei übrig bleiben, die wirklich sitzen.
Gut, dass ich das alles kann.
Foto Katrin Arfmann @baroquine_photography JAN MARULAM
Jan Marulam ist mein Artist-Projekt. Hier läuft meine eigene Musik zusammen: schreiben, produzieren, veröffentlichen, live spielen.
Die Songs entstehen aus Biografie, Beobachtung und Spannung zwischen verschiedenen Welten. Nicht als Kunstbehauptung, sondern als Musik, die etwas meint und trotzdem offen bleibt.
BEOBACHTEN.
ERLEBEN.
SCHREIBEN.
Ich schreibe Songs auf Deutsch und Englisch — nicht als Stilfrage, sondern weil manche Dinge in der einen Sprache besser sitzen als in der anderen.
Mich interessiert der Moment, wo etwas Persönliches kippt ins Allgemeine — wo jemand anderes genau das findet, was er selbst nicht formulieren konnte. Das versuche ich zu treffen.
Nicht alles davon endet bei mir. Ich arbeite auch als Songwriter für andere Künstler — und gelegentlich als Topliner, wenn Text und Melodie über einen fertigen Track gefragt sind. Beides hat seinen eigenen Reiz, ich mache beides gern.
ZU HAUSE.
IM STUDIO.
Meine Songs entstehen im eigenen Heimstudio in Hamburg — selbst produziert oder in Kooperation mit anderen Produzenten, je nachdem was das Stück braucht.
Produktion ist für mich kein separater Schritt. Der Sound ist Teil der Komposition. Ob etwas trocken oder voll klingt, nah oder weit — das sind Entscheidungen, keine Zufälle.
Das Handwerk dahinter kommt nicht aus dem Nichts. Aufgebaut habe ich es im Studium an der Hamburg School of Music und Schritt für Schritt mit erfahrenen Kollegen weiterentwickelt. So arbeite ich heute auch als Produzent für andere.
REISE.
ZUR MUSIK.
Foto © Hinrich Franck @hamburgschoolofmusic Kontakt
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